DREH MOMENTE – Junge Filmemacher stellen scharf

DREH MOMENTE stellt zehn junge Filmemacher vor – an Drehorten, die immer auch mit den Filmsujets der jungen Kreativen zu tun haben: Ein stillgelegter Bahnhof als Kulisse für das Thema Flucht. Ein Kostümfundus als Spielort
für Genderfragen oder eine Virtuelle Kunst- Realität bei der Frage “Was ist eigentlich noch real?”.

„Die Orte sind inspirierend und ohnehin kann man Stand-up Theater wie von Lukas Mohl und Pascal Rosengardt oder den Moment als Lotta Schwerk und Maxi Mundt zusammen in ein Kleid steigen, oder Marieke Fritzen und Boris Traper zu Spielcasino-Zombies mutieren, genauso wenig im Vorfeld planen, wie die Gänsehaut, die wir alle bekamen,
als Halil Özdogan und Heinrich Hummel sich gegenseitig ganz persönliche Gegenstände zeigen, die für sie für das Thema Heimat und Identität stehen, oder als Horst Wegener und Fatih Aydin den eigens für den Film geschriebenen Rap ‘Was wäre, wenn wir uns kennen’ vortragen.“, resümieren die Autoren Claudia Mützelfeldt und Uwe Meyer.
Es wird getanzt, gezockt und gerappt, aber immer kommen dabei aktuelle, gesellschaftliche Themen zur Sprache.
Es geht um ‘Populismus & Ausgrenzung’, ‘Flucht & Integration’, ‘Geschlechterrollen’, ‘Bildungschancen’ oder das Verschmelzen von ‘Mensch & Maschine’.

In DREH MOMENTE sind die Videos der 18-26-Jährigen Filmschaffenden mit ihren sehr offenen Zwiegesprächen
über ihre Standpunkte, Befürchtungen und Wünsche verwoben. Ein abwechslungsreicher, mal amüsanter, mal nachdenklich stimmender Dokumentarfilm.

„DREH MOMENTE“ am 9. September, 21.45h bei phoenix.